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SWORDSPLAY MIT EXTRAS: A CHINESE TALL STORY

Posted in - Entertainment & Filme on März 30th 2007 0 Comments a chinese tall story

A CHINESE TALL STORY (Splendid 2007)

Der Mönch Tripitaka ist mit seinen drei Gefährten auf den Weg in die indische Stadt Shache, um dort archaische Sutren in Empfang zu nehmen und in seine Heimat zu bringen. Gelangen die Sutren ans Ziel, wird auf Erden ewiger Frieden herrschen und kein Mensch mehr einen anderen Menschen töten. Aber die Mission wird jäh unterbrochen, als ein gewaltiger Dämon mit seiner Insektenarmee Shache angreift, um den Mönch gefangen zunehmen. Denn die Legende sagt, das derjenige unsterblich wird, der von des Mönches Fleisch ißt. Mit Hilfe eines magischen Stabes gelingt es den Gefährten, den Mönch aus der umkämpfen Stadt zu retten, bevor sie selber in die Hände des Dämons fallen. Tripitaka findet sich im Land der Reptilienmenschen wieder und wird unter die besondere Obhut der furchtbar häßlichen Meiyan gestellt. Meiyans Häßlichkeit ist allerdings nicht naturgegeben, sondern birgt ein großes Geheimnis. Gemeinsam begibt sich das ungleiche Paar auf den gefährlichen Weg zur Befreiung von Tripitakas Gefährten und zur Erfüllung der friedensstiftenden Mission.

Das in „A Chinese Tall Story“ nicht alles mit rechten Dingen zugeht, hat man spätestens nach zwei Minuten herausgefunden. Dazu braucht man eigentlich nur die grenzdebilen Reisegefährten und den bollywoodesken Empfang in Shache gesehen haben. Nein, hier ist der Name Programm, hier wird der chinesischen Geschichte nicht mit der ermüdenden Ernsthaftigkeit und Verklärung begegnet, wie in unzähligen Filmen der letzten Jahre, hier wird auf die Pauke gehauen. Und zwar richtig ordentlich.  Und das funktioniert aufs großartigste. Hier darf der Mönch auch mal Elvis imitieren, hier dürfen Außerirdische landen und böse Baumgeister bekämpft werden. Hier darf Romantik ganz dicht bei Klamauk liegen und die Himmelskrieger dürfen auf die Fresse kriegen. Und, und, und… In „A Chinese Tall Story“ darf alles sein und wie ein Wunder fügen sich tausende Dinge, die nicht zusammengehören, zu einem Film zusammen, den man gesehen haben muß. Was für ein Spaß!

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